Wichtige Ergebnisse

FM – Bericht über Naturgefahren 2025

Wir haben 800 Entscheidungsbefugte aus Industrie-, Fertigungs- und Technologieunternehmen befragt, darunter Personen der obersten Managementebene und Beschäftigte des Risikomanagements, um zu erfahren, welchen Ansatz sie mit Blick auf die Resilienz gegenüber Extremwetterrisiken verfolgen. Zudem wurden 150 Versicherungsmakler*innen gefragt, wie sich ihre Kunden auf Extremwetterereignisse vorbereiten.
  • 800
    Entscheidungsbefugte aus Industrie-, Fertigungs- und Technologieunternehmen befragt, darunter Personen der obersten Managementebene und Beschäftigte des Risikomanagements.
  • 150
    Versicherungsmakler*innen, um zu erfahren, wie sich ihre Kunden auf Extremwetterereignisse vorbereiten.

Unsere Ergebnisse

Die Mehrheit aller Industrie-, Fertigungs- und Technologieunternehmen war von schwerwiegenden Unterbrechungen durch Wetterextreme betroffen. Dies hat zusammen mit dem Druck durch Investierende, Aufsichtsbehörden und Mitarbeitende dazu geführt, dass Wetterextreme auf den Vorstandsagenden stehen:
  • 62 %
    der Risikoverantwortlichen berichten, dass sie in den vergangenen drei Jahren mindestens eine gravierende Betriebsunterbrechung durch Extremwetter erlebt haben.
  • 41 %
    geben an, dass im Vorstand regelmäßig über Wetterextreme gesprochen wird.
  • 80 %
    Der Risikoverantwortlichen geben an, dass ihre Mitarbeitenden über die Exponierung besorgt sind.
  • Vorstände wissen, dass die möglichen Risiken weit über den internen Betrieb hinausreichen. Laut den Entscheidungsbefugten sind die folgenden Extremwetterrisiken für ihre Vorstände besonders wichtig:

    • Gefährdung der Infrastruktur vor Ort (37 %)
    • Unterbrechung der Lieferkette (36 %)
    • Sachschäden (30 %)
    • Unterbrechung des internen Geschäftsbetriebs (29 %)

Risikoverantwortliche geben an, dass sie ihr Risiko kennen.

Versicherungsmakler*innen haben daran allerdings größere Zweifel.
  • Risikoverantwortliche geben an, dass sie ihr Risiko kennen. Versicherungsmakler*innen haben daran allerdings größere Zweifel:

    • 95 % der Befragten sind überzeugt, dass sie sich vollständig oder größtenteils der Risiken bewusst sind.
    • 67 % der Makler*innen meinen, dass ihre Kunden die Risiken vollständig oder größtenteils kennen.
  • 74 %
    der Befragten in Unternehmen unterschätzen die Wind- und Hochwasserrisiken in den Ländern oder Regionen mit geschäftskritischen Standorten.
    Die meisten unterschätzen die Extremwetterrisiken in den Ländern, in denen sie tätig sind.
  • 44 %
    berichten, dass die Versicherungskosten für eine vollständige Abdeckung der Risiken zu hoch sind. Im Schnitt gehen die auf Unternehmensseite befragten Personen davon aus, dass nur die Hälfte der aus Extremwetterereignissen resultierenden Schäden von der Versicherung abgedeckt wäre.
    Unternehmen sind mit hohen Versicherungskosten konfrontiert.

Es gibt vielzählige Möglichkeiten zur Stärkung der Resilienz – viele werden jedoch nicht genutzt:

  • der Befragten geben an, dass Risk Engineering in ihrem Unternehmen bei der Planung und Errichtung neuer Standorte vollumfänglich berücksichtigt wird, obwohl Makler*innen dies als die wirksamste Maßnahme einstufen.
Resiliente Unternehmen kennen die Vorteile und Stärken von Partnerschaften