3.) Betriebsbereitschaft
30-40 %
Stromversorgung, Kühlung und kritische Systeme
Dank redundanter Stromversorgung und komplexer Kühlanlagen, die sowohl den heutigen Anforderungen als auch zukünftigen KI-Workloads gerecht werden, können Rechenzentren ihre Betriebsfähigkeit auch unter sich verändernden Bedingungen aufrechterhalten.
Folgendes sollte beachtet werden:
- Setzen Sie bei allen kritischen Systemen auf ein resilientes Auslegungskonzept wie N+1 – einschließlich Stromversorgung, Kühlung, Gebäudemanagement und Datenübertragungsinfrastruktur. Dadurch bleibt die Verfügbarkeit auch bei Systemausfällen oder notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen gewährleistet.
- Wählen Sie bedarfsgerecht geplante Kühlanlagen, die den Anforderungen der jeweiligen Betriebsprofile von Rechenzentren entsprechen.
- Gebäudemanagementsysteme (BMS) sollten mit der Heizungs‑, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) integriert werden, um optimale Umgebungsbedingungen sicherzustellen.
- Führen Sie ein regelmäßiges Instandhaltungsprogramm für Gebäude und Anlagen durch. Die Verlängerung der Lebensdauer wertvoller Anlagen und die Vermeidung ungeplanter Ausfälle helfen, sowohl Ersatzkosten als auch Betriebsunterbrechungen zu vermeiden.
- Stromversorgungs- und Kühllösungen entwickeln sich kontinuierlich weiter, um den steigenden Anforderungen von KI-Workloads gerecht zu werden. Berücksichtigen Sie die Einführung innovativer Energie- oder Kühllösungen bereits bei der Planung der Detektions- und Schutzsysteme des Standorts.

4 Addison HVAC Whitepaper „Optimizing Cooling Efficiency“, Dezember 2025
5 Uptime Institute, „Annual outage analysis 2025“