Strategische Planung, Standortauswahl und Bau

1.) Strategische Planung, Standortauswahl und Bau

~25 %

der Schadenfälle in Rechenzentren werden durch Wetterextreme verursacht.

Dauerhaftigkeit von Grund auf entwickeln

Resilienz von Rechenzentren beginnt mit der Standortauswahl, Planung und dem Bau. Entscheidungen, die bereits in den frühen Planungsphasen des Rechenzentrums-Lebenszyklus getroffen werden, sind entscheidend für einen verlässlichen langfristigen Schutz.

 



    Folgendes sollte beachtet werden:

  • Standorte für Rechenzentren müssen strategisch ausgewählt und geplant werden. Achten Sie auf eine ausreichende und verlässliche Versorgung mit Strom und Wasser sowie die Verfügbarkeit öffentlicher Versorgungsleistungen, Verkehrskorridore und anderer Einrichtungen in der Umgebung, die auf dieselben kritischen Ressourcen angewiesen sind.
  • Stellen Sie sicher, dass bei der Standortplanung ausreichende Abstände zwischen Gebäuden und Kraftstofflagern, Batterien und Stromversorgungseinrichtungen vorgesehen werden, um externe Brandrisiken zu verringern und kaskadierende Brandereignisse über den gesamten Campus hinweg zu verhindern.
  • Wählen Sie einen Standort, an dem die Gefahr durch Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, Hochwasser oder Gewitterstürme möglichst gering ist. Lassen sich Naturgefahren nicht vollständig vermeiden, sollten Standorte so geplant werden, dass sie gegenüber diesen sowie weiteren Gefahren wie Erdbeben, Waldbränden oder extremen Frosttemperaturen physisch resilient sind.
  • BTM-angeschlossene Stromerzeugungssysteme müssen bedarfsgerecht ausgelegt, sorgfältig konzipiert, fachgerecht betrieben und konsequent instand gehalten werden.
  • Begrenzen Sie Brand- und nicht-thermische Schäden durch wirksame Brandabschnitte sowie geeignete Kontrollsysteme, unterstützt durch eine feuerwiderstandsfähige Konstruktion. Berücksichtigen Sie insbesondere Stahlbetonkonstruktionen oder brandschutztechnisch geschützte Stahltragwerke sowie von FM zugelassene Baumaterialien.
  • Planen Sie kritische Systeme so, dass Instandhaltung und Austausch von Komponenten über den gesamten Lebenszyklus hinweg möglich sind, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen. Notfallpläne sollten durch die Vorhaltung kritischer Ersatzteile sowie vollständig dokumentierte Instandhaltungsverfahren unterstützt werden.